Philatelie
Privatpost - Gestern und heute PDF Drucken E-Mail
Samstag, 20. September 2008 um 12:49

„Neues Sammelgebiet: Privatpost“ erstmalig eine umfassende Darstellung dieses interessanten Teilbereiches der modernen Deutschlandphilatelie. Aber „Privatpost“ als Sammelgebiet ist viel älter und abwechslungsreicher. Ursprünglich befasste sich die staatliche Post nur mit der Beförderung von Sendungen von einer Stadt zur anderen, nur die ländlichen Gebiete wurden durch Landbriefträger versorgt.   In den Städten holte man seine Post vom Postamt ab oder ließ sie durch Dienstpersonal abholen. Erst 1827 in Berlin wurde die Stadtbriefbestellung durch die Post eingeführt, später nach und nach auch in anderen großen, noch später in den kleineren Städten. Der Ortsbriefdienst bestand also noch nicht lange, als nach dem Krieg von 1866 ein neues Postgesetz erforderlich wurde. Preußen hatte den Krieg gegen Österreich gewonnen und hat sich dabei viele vorher selbständige Staaten einverleibt, als da sind: Das Königreich Hannover, die Herzogtümer Schleswig und Holstein, das Herzogtum Nassau, das Kurfürstentum Hessen-Kassel, die Freie Stadt Frankfurt am Main und schließlich die Posthoheit der Fürsten von Thurn und Taxis, die zwar keinen eigenen Staat hatten, aber seit 1615 die kaiserliche Reichspost als Lehen betrieben. Andere Staaten, die von dem preußischen Zugriff verschont blieben, wurden mit mehr oder weniger Nachdruck dazu angehalten, dem Norddeutschen Bund beizutreten und u.a. ihre Postverwaltungen aufzugeben. Bei der Vielzahl der in all diesen Staaten bestehenden verschiedenen Bestimmungen über das Postwesen war es erforderlich, ein neues Postgesetz zu scharfen. Schon damals wurde von einigen Seiten die Forderung nach einer völligen Abschaffung des Postmonopols laut.

Als Kompromiss wurde dann im Postgesetz vom 2. 11. 1867 der innerörtliche Postverkehr vom Monopol ausgenommen. Im § l wurde bestimmt: „Die Beförderung ... aller versiegelten, zugenähten oder sonst verschlossenen Briefe, ... gegen Bezahlung von Orten mit einer Postanstalt nach anderen Orten mit einer Postanstalt des In- oder Auslandes auf andere Weise als durch die Post, ist verboten.“
Alle Sendungen im Ortsbereich waren damit vom Postmonopol befreit, ..zwischen den Städten durften nur verschlossene Briefe nicht privat befördert werden, für Postkarten, unverschlossene Briefe und alle anderen Sendungen galt das Monopol nicht.
Die Bestimmungen wurden nach der Reichsgründung (Folge des Krieges von 1870 / 71) unverändert in das „Gesetz über das Postwesen des Deutschen  Reiches“  vom 28.10.1871 übernommen.

Zwei Jahre später, am 27. Mai 1873, wurde die erste deutsche Privatpostanstalt - Die Brief-und Druckschriften-Expedition - in Berlin eröffnet. Diese Privatpost war zwar gründlich organisiert, wegen der damals herrschenden schweren Wirtschaftskrise war ihr aber der Erfolg versagt. Im August 1874 wurde das Unternehmen geschlossen. Erst zehn Jahre später, am 2. Februar 1884, erfolgte die Gründung des später erfolgreichsten deutschen Privatpostunternehmens - der Berliner Packetfahrt AG. Es schloss sich eine Welle von Gründungen ähnlicher Anstalten an. Zeitweise waren in über 150 Städten des deutschen Reiches private Briefbeförderungsanstalten  tätig, von denen die allermeisten Marken und Ganzsachen verwendeten.

Die Wertzeichen der Privatpostanstalten

Die Wertzeichen der Privatpostanstalten gliedern sich in Marken und Ganzsachen. Letztere sind vor allem Postkarten, Kartenbriefe (1886 zuerst von der Berliner Packetfahrt eingeführt, elf Jahre bevor auch die Reichspost einen Kartenbrief anbot), Streifbänder, Umschläge, Ganzsachen für Gelddienste usw.
In den ersten Jahren gab es schwarze Schafe unter den Privatposten, die Marken für Briefmarkensammler in großen Mengen produzierten, zum Teil ohne einen nennenswerten Postbetrieb zu unterhalten. Diese Inflation von Privatpostmarken gehört zu den wichtigsten Ursachen für den Niedergang dieses bis dahin gleichberechtigten und beliebten Sammel-Gebietes. Waren die ersten Markenausgaben der Privatpostanstalten noch schlicht und einfach gestaltet, wie es bei der Reichspost noch Jahrzehnte später der Fall war, so erkannte man sehr bald den Marketingwert von Briefmarken. Im Juni 1887 wurde in Frankfurt/Main die erste deutsche Sondermarke herausgegeben - Anlass war das IX. Deutsche Bundes- und Jubiläumsschießen.
In vielen Motivsammlungen müssten die ersten Seiten eigentlich den Marken und Ganzsachen   der  privaten Stadtpostanstalten vorbehalten sein. Umfassende Informationen und Abbildungen zu den Motiven der deutschen Privatpostmarken findet man auf der Internetseite der Arge „Privatpost-Merkur“, (www. privatpost-merkur - Pfad: Klassisch, Motive). Besonders hervorzuheben sind die Sonderganzsachen der Privatpostanstalten. So gab es in Berlin jedes Jahr zum Neujahrsfest Sonderumschläge mit mehrfarbigen Glückwunschkarten als Einlagen.
Die größte Privatpostmarke und eine der größten deutschen Briefmarken überhaupt, erschien 1887 bei der Stadtbriefbeförderung  Hamburg. Die beiden Quittungsmarken in den Wertstufen 5 bzw. 10 Mark wurden in einem Bogen gedruckt, so dass auch senkrechte Zusammendrucke entstanden

Bei den Sammlern der Privatpost des 19. Jahrhunderts sind Belege aus dem auswärtigen Verkehr des Leipziger Couriers besonders beliebt. In der Zeit vom 10. März bis 10. Juli 1893 waren bis zu 50 Städte im sächs.-thüringischen Raum durch den auswärtigen Verkehr verbunden. Befördert wurden Postkarten und unverschlossene Briefe durch Briefträger, die jeweils bestimmte Eisenbahnstrecken befuhren. Das Ende der privaten Briefbeförderung begann mit dem Tode des Staatssekretärs im Reichspostamt Heinrich von Stephan am 8. April 1897. Stephan war zwar kein Freund der Privatpostanstalten, er hat sie bekämpft so gut er nur konnte, er scheute aber davor zurück, sie verbieten zu lassen. Das besorgte mit viel Schwung sein Nachfolger Victor von Podbielski. Seit dem l. April 1900 galt in Deutschland ein staatliches Postmonopol. Mit dem Verbot verschwanden auch die Privatpostanstalten, ihre Marken, Ganzsachen und Belege nach und nach aus dem Blickfeld der Sammler. Nachfolgende Sammlergenerationen wussten oft gar nicht, dass es diese Anstalten je gegeben hat.

Private Briefbeförderung „am Rande der Legalität“

Um den Unmut der Bevölkerung über die Schließung der Privatpostanstalten etwas zu dämpfen, führte die Reichspost am l. April 1900 ein von 5 auf  2 Pfennig ermäßigtes Ortsporto ein, das aber mit Wirkung vom l. Juli 1906 wieder aufgehoben wurde. Daraufhin entstanden neue Anstalten, die auf verschiedenste Weise versuchten, die Bestimmungen der Postrechtsänderung zu umgehen: Briefbeförderung für Mitglieder von Briefbeförderungs-vereinen arbeiteten in Dresden und Leipzig; in Magdeburg und Halle/Saale wurden die Nachrichten von „Adress-Karten“ getrennt befördert. Diese und andere Versuche wurden von der Reichspost gerichtlich verfolgt, und die meisten Anstalten mussten nach Gerichtsbeschluss geschlossen werden.
Nur wenige Sammler haben diesen interessanten Abschnitt deutscher Postgeschichte noch dokumentiert. Belege privater Postanstalten aus den Jahren nach dem Verbot sind dementsprechend selten und gesucht.

Privatpost heute

Seit dem Inkrafttreten des neuen Postgesetzes am l. Januar 1998 hat sich auf dem deutschen Postmarkt viel verändert. War es anfangs eher ungewöhnlich, Post von anderen, als den Zustellern der Deutschen Post AG zu erhalten, so sind heute „rote“, „blaue“, „grüne“ oder „bunte“ Zusteller längst nichts Besonderes mehr. Über 1000 Lizenzen zur Postbeförderung wurden bereits erteilt, circa 700 Briefdienste dürften in den letzten fünf Jahren tätig gewesen sein, von denen allerdings etwa zweihundert zwischenzeitlich ihre Tätigkeit wieder eingestellt haben. Der deutschen Philatelie und dem Briefmarkensammeln insgesamt, hat die Liberalisierung des deutschen Postmarktes neue Impulse gegeben, auch wenn die Tätigkeit der Wettbewerber der Deutschen Post AG unter Sammlern nach wie vor kontrovers   diskutiert wird. Die letzten fünf Jahre haben aber gezeigt, dass die anfänglich vorhandenen Ängste vor einer wahren Inflation von Markenausgaben privater Briefdienste, die den Markt überschwemmen könnten, weitestgehend unbegründet waren. Für den Sammler bieten die modernen Privatpostanstalten viel mehr als nur Diskussionen über Wert und Unwert privater Markenausgaben. Längst ist die Privatpost zu einem interessanten Teilbereich der modernen Deutschlandphilatelie geworden und die Zahl derer, die sich intensiv oder in Ergänzung ihres eigentlichen Sammelgebietes mit ihr beschäftigen, wächst ständig. Die Ursachen dafür sind genauso vielfältig, wie ihre philatelistisch belegbaren Erscheinungsformen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit soll versucht werden, die wesentlichsten Sammelformen von moderner Privatpost kurz vorzustellen.

Generell

Bei der großen Zahl von fast ausschließlich regional tätigen Briefdiensten, von denen viele schon nach kurzer Zeit den Geschäftsbetrieb wieder einstellten, ist es schier unmöglich, eine komplette Sammlung aufzubauen. Von einer Reihe früherer Briefdienste, die in der Anfangs-Phase der Liberalisierung, also den Jahren 1998 und 1999, kurzzeitig tätig waren, ist schon heute nur noch der Fakt ihrer Existenz bekannt. Die wenigen Sammler, die sich trotzdem an einer Generalsammlung versuchen, stellen schnell fest, dass ein gut durchdachtes Archivierungs- und Ablagesystem unabdingbar ist, um die große Zahl an Anstalten, Belegen und Informationen einigermaßen beherrschen zu können. Zur Aufbewahrung der schnell wachsenden Sammlung haben sich einfache Aktenordner bewährt. Die Belege bewahrt man am Besten in einfachen Klarsichthüllen aus dem Büroartikelhandel auf, in die vorab ein Blatt Papier/Karton gesteckt wird. Auf diese Art und Weise ist es, ein entsprechendes Platzangebot vorausgesetzt, ohne größeren Kostenaufwand möglich, innerhalb kürzester Zeit eine ziemlich umfangreiche Sammlung aufzubauen und überschaubar abzulegen. Wie man seine Sammlung ordnet, ist natürlich jedem selbst überlassen. Bewährt hat sich aber eine alphabetische Anordnung der Briefdienste nach Ortsnamen. Verschiedene Briefdienste innerhalb eines Ortes kann man wiederum alphabetisch nach Firmenbezeichnung anordnen. Zweigstellen und Niederlassungen sortiert man am besten hinter der jeweiligen Zentrale ein. Belege und Informationen werden innerhalb einer Anstalt in zeitlicher Reihenfolge angeordnet. Bewährt hat sich auch das Führen von Informations-Blätter die jeder Anstalt vorangestellt werden. So behält man immer den Überblick, und Ergänzungen können schnell eingeordnet werden. Bei Bedarf kann dann das so geordnete und archivierte Material nach Lust und Laune gestaltet werden.

Regional

Das Sammeln der Briefdienste eines Bundeslandes, einer Region oder einer Stadt ist wesentlich überschaubarer als eine Generalsammlung. Auch die Beschaffung von Belegen und Informationen sind auf regionaler Ebene einfacher. So besteht die Möglichkeit, sich wesentlich intensiver mit einzelnen Anstalten zu befassen. Die ersten Ausstellungsobjekte zeigen, dass dieser Ansatz von vielen bevorzugt wird. Zur vorläufigen Aufbewahrung von Marken und Belegen empfiehlt sich das bei der Generalsammlung aufgezeigte System. Ausgehend von einem so geordneten Informations- und Belegepool ist die Gestaltung einer ausstellungsreifen Sammlung dann nur noch reine Fleißarbeit.

Landkarte

Vor allem in Großbritannien und den Vereinigten Staaten ist diese Variante des Sammelns nicht selten. Hierbei wird versucht, aus jedem Ort, in dem ein Briefdienst ansässig ist, eine Marke oder einen Beleg zu erhalten.

Freimachungsarten

Die Freimachungsvarianten der privaten Briefdienste sind so vielfältig, wie sie selbst. Dazu kommt, dass es ständig Veränderungen gibt. Zehn verschiedene Handstempel innerhalb eines Jahres sind bei einer florierenden Anstalt keine Seltenheit. Diese Vielfalt lädt zur spezialisierten Sammlung einzelner Varianten förmlich ein. Stark vereinfacht lassen sich folgende Freimachungsarten unterscheiden:

  • Handstempel (auch als Werbestempel für einzelne Kunden)                                                   
  • aptierte Absenderfreistempel (immer häufiger mit verschiedenen Kundenklischees)              
  • maschinelle Freimachung durch Barcodeaufdruck                                                                   
  • Abgabe von bereits vorab codierten Umschlägen an Kunden                                                  
  • Barcodeaufkleber in verschiedensten Verarbeitungsvarianten                                                 
  • Briefmarken und Ganzsachen für Privatkunden (werden meistens gestempelt)                       
  • Briefmarken für Firmenkunden (werden häufig nicht gestempelt)                                           
  • Eingedruckte Freimachungsvermerke auf Karten und Umschlägen.

Briefmarken

Auch im Zeitalter von Absenderfreistempelung,  Barcode und Stampit sind Briefmarken wichtiges Element des Postbetriebes. Die Diskussion über Sinn und Unsinn von Briefmarken bei den Wettbewerbern ist von der Realität längst überholt worden. Anfang des Jahres erschien der erste „Katalog der modernen deutschen Privatpostmarken“. Der unter Federführung, von Thomas Burger durch die Arge Privatpost-Merkur herausgegebene Katalog erfasst die Marken von in Deutschland tätigen Postdienstleistern (mit Ausnahme der Deutschen Post AG), sowie die Marken von Unternehmen, die nach 1990 auf die unterschiedlichste Art und Weise versuchten, die Bestimmungen des Postmonopols zu umgehen. Damit liegt erstmals eine katalogmäßige Erfassung von Marken moderner privater Postdienstleister vor, der durchaus als Erweiterung des bereits in mehrfacher Auflage erschienenen Michel-Spezialkataloges der Deutschen Privatpostmarken angesehen werden kann. Voraussetzung für die Aufnahme einer Markenausgabe in den Hauptteil des Kataloges ist neben der tatsächlichen Verwendung im normalen Betriebsablauf des ausgebenden Unternehmens die Herstellung durch eine Druckerei. Marken, die nicht in einer Druckerei, sondern z.B. mit Hilfe von Tintenstrahl- oder Laserdrucker, hergestellt worden sind, werden nicht katalogisiert. Unabhängig von ihrer teilweise durchaus gegebenen betrieblichen Notwendigkeit und absolut bedarfsgerechten Verwendung, muss bei diesen Marken davon ausgegangen werden, dass ihre Reproduktion jederzeit und jedermann möglich ist und es keine gesicherten Auflagen und Farben gibt. Gleichzeitig wird durch die konsequente Ausklammerung dieser in der Herstellung sehr preiswerten Ausgaben von vornherein vermieden, dass sich die Geschichte wiederholt und spekulative, nicht betriebsbedingt notwendige, nur oder fast ausschließlich für Sammler hergestellte Marken dieses alte - junge Sammelgebiet erneut diskreditieren können.

  1. Belege immer komplett aufbewahren; zerschneiden (z. B.: Großbriefe) kann man sie immer         noch.                                                                                                                                           
  2. Marken oder Aufkleber nicht abweichen, auch wenn man selbst genügend davon hat. Durch die rein regionale Tätigkeit der meisten Unternehmen findet sich unter Garantie ein Sammler, der keine Möglichkeit hat, an diese Belege zu kommen.                                          
  3. Intensive Kontakte zu anderen Sammlern und Tausch sind die Grundlagen einer Sammlung.                                                                                                                                 
  4. Die aktuellen Belege tätiger moderner Briefdienste sind „Papierkorbware“. Überzogene Preisvorstellungen sollte man prinzipiell ablehnen.                                                                  
  5. Belege bekommt man aus der Tagespost, im Tausch oder für kleines Geld auf Internetauktionen.                                                                                                                       
  6. Auch „schlechte“ Belege, z. B. schwache Stempelabschläge oder unsauber geöffnete, erst dann entsorgen, wenn besserer Ersatz vorhanden ist – nicht alles sieht man ein zweites Mal. 
  7. Zum Klientel der Briefdienste gehören vor allem Firmen und Behörden. Diese verwenden meist Umschläge mit Sichtfenster. Daraus resultiert das Vorhandensein einer Vielzahl von „Blankobelegen“, ohne Absender und Empfängerangaben. Solche Belege sind absolut vollwertig, und nicht immer ist es möglich, sie durch „bessere“ zu ersetzen.                           
  8. Auf Belegen ohne Datumsangabe sollte man mit Bleistift den ungefähren Verwendungs-Zeitraum notieren. Bei der Vielzahl unterschiedlicher Freimachungsvarianten auch innerhalb einzelner Anstalten verliert man ansonsten leicht den Überblick.                                             
  9. Immer auch die Rückseiten von Belegen beachten, da viele Kooperationsbelege rückseitig (z.B.: durch Nummernstempel) gekennzeichnet sind.                                                             
  10. Vor allem bei selbstklebenden Umschlägen empfiehlt sich die Entfernung des Klebstoffs, da dieser mit der Zeit braun wird und durchschlägt. Am besten gleich die ganze Briefklappe entfernen.

Wesentlich problematischer als die Beschaffung von Belegen moderner Privatpostanstalten ist es, fundierte Informationen über die aktuelle Situation auf dem Postmarkt oder einzelne Anstalten zu erhalten. Neben den allgemeinen Informationsquellen, wie Internet und unregelmäßigen Veröffentlichungen in den Publikationen verschiedener Argen und der philatelistischen Fachpresse, sind die von der Arbeitsgemeinschaft „Privatpost-Merkur“ herausgegebenen „Merkur-Briefe“, die einzig vorhandene Informationsquelle, die sich speziell mit den modernen deutschen Privatpostanstalten beschäftigt. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass sich das Informationsangebot in den nächsten Jahren spürbar verbessern wird, denn es ist nur noch eine Frage von einigen Jahren, bis Post und Privatpost endgültig Synonyme sind.

THOMAS BURGER
HORST MÜLLER
überarbeitet  M. M.

Aktualisiert ( Samstag, 20. September 2008 um 12:50 )
 

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