| Private Nachdrucke |
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| Samstag, 20. September 2008 um 12:51 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Faksimile-Drucke überschwemmen in großer Zahl den Markt. Vor allem über den Internetanbieter eBay werden diese Drucke, die oft täuschend gut gelungen sind, vermarktet. Leider wird die Tatsache nicht immer offenbart, dass es sich keinesfalls um echte Marken handelt. Selbst wenn dies geschieht, ist es erstaunlich, welche Summe viele Käufer für derlei „Bildchen“ mit wenigen Cent Herstellungskosten auszugeben bereit sind. ( Nachdrucke & Fälschungen ) Ein Hinweis wie etwa „Faux“ oder „Faksimile“ – sofern überhaupt vorhanden – fällt meist recht klein aus. Befindet er sich auf der Rückseite, kann er durch Aufkleben auf eine Unterlage versteckt werden, denn vorher wird im Wege des Aufkopierens gleich ein Falschstempel aufgebracht. Auf der Vorderseite geschieht dies durch geschickte Abdeckung mit einem Falschstempel. Verräterisch ist jedoch oftmals die Zähnung der privaten Nachdrucke. Wenn etwa Bund- oder Berlin-Marken aus den ersten Jahrgängen Linien- statt Kammzähnung aufweisen, sollten die Alarmglocken schrillen. Linienzähnung ist an den unregelmäßigen, Kammzähnung an den regelmäßigen Eckzähnen erkennbar. Marken im Stichtiefdruck lassen sich weitaus schwieriger fälschen als etwa solche im Offset-, Rastertief- oder Buchdruck. Ein Stück „Gesundes Mistrauen“ gehört zu jeder günstig angebotener Ware. Ein reeller Verkäufer möchte einen angemessenen Preis für seine Ware erzielen. Menschen die etwas zu verschenken haben, sind leider ausgesprochen selten anzutreffen.
M. Manthei Nachfolgend einige Beispiele von Nachdrucken eines Herrn Winter aus den 70er Jahren der durch seine „Produkte“ bekannt wurde, den so genannten „Winterproduktionen“.
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| Aktualisiert ( Samstag, 20. September 2008 um 12:51 ) |
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